Das X soll’s richten

Eine Professorx von der Humboldt Uni namens Lann Hornscheidt schlägt laut SPON die Form Studierx vor, um den Streit um StudentInnen, Studierende oder Student_innen zu beenden. 

Auch ich als Lesbomat habe ja mit der Anrede Frau und Mann so meine Probleme, weil ich mich in den gängigen Vorstellungen die Frau/Mann implizieren nicht wiederfinde. Das X als Lösung finde ich gar nicht schlecht, da es ja in der Mathematik für eine unbekannte Zahl steht und hier auch ein unbekanntes Geschlecht signalisiert. Zudem möchte sie auf die Anrede Herr oder Frau in Anschreiben verzichten. Ich schreibe häufig meine Mails mit Vor- und Zunamen des Empfängers. 

Bsw: Lieber Eric Müller oder Sehr geehrte Lisa Wollstein

Aus ästhetischen Gründen würde ich das vorgeschlagene Suffix (hihi) aber noch ein bisschen Asterixieren und für Profex und Studix stimmen. 

Unterstützt die Kampagne der Lesbomatin und teilt den Vorschlag in euren Blox: Studix und Profex voran!!

(Ich hoffe, die Maskulinisten plädieren nicht für ein Y und der Streit beginnt von vorn) 

Gesellschaftskritische Bücher

Wer seine Sinne schärfen und nicht alles glauben will, was in der Zeitung steht oder die Politik verkündet, findet bei Thomas Wieczorek einen guten Einstieg in Kapitalismus- und Gesellschaftskritik. Die Bücher sind gut verständlich, ziemlich polemisch, aber machen Spaß und liefern in Diskussionen mit Besitzstandswahrern und Springer-Presse-LeserInnen eine Reihe an hilfreichen Argumenten.

 

Abgewirtschaftet: Warum unser Land verkommt und wer daran verdient

Die verblödete Republik: Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen

Arbeit stirbt aus

Meinen Blog-Artikel von gestern muss ich leider ein wenig korrigieren. Es muss zwar darüber nachgedacht werden, die Zinsen auf Kapital zumindest stark zu senken oder auch gleich abzuschaffen, langfristig wird aber auch die Erwerbsarbeit das Einkommen nicht rechtfertigen können. Der US-Ökonom Jeremy Rifkyn überzeugt mich mit seiner Ansage, dass Arbeit unausweichlich aussterben wird.

Diese Entwicklung stellt natürlich ein System in Frage, bei der die Arbeit immer knapper wird und gleichzeitig diejenigen, die keine Arbeit mehr haben öffentlich diskreditiert und gedemütigt werden.

Das ganze Interview in der Stuttgarter Zeitung.

Kapitalismus nachgerechnet von Herrn Piketty

Man kann ja lange schwafeln, argumentieren, streiten, heulen und zetern. Ein Ende der Diskussion ist erst in Sicht, wenn ein MANN und gerne auch noch ein irgendwie GELEHRTER MANN seinen Senf zu hinlänglich Bekanntem gibt.

So jetzt geschehen durch Thomas Piketty, der jetzt auch kleinteilig ausgerechnet hat, dass HURRA, der Kapitalismus die Reichen, die von Zinsen leben begünstigt und die Arbeitnehmer benachteiligt. Wer hätte das gedacht?  (Die Lesbomatin bsw. hat dieses Thema in diversen Blogbeiträgen beackert, mein Lieblingsautor zum Thema ist der kürzlich leider verstorbene Thomas Wieczorek.)

So hat Herr Piketty errechnet, dass bei einer langsam wachsenden Wirtschaft die Ungleichheit in der Gesellschaft steigt. (Quelle: Spiegel Online) Vermögen wachsen immer weiter an während Löhne stagnieren oder sogar fallen.

Laut Piketty (und das ist immerhin interessant) wuchs die Wirtschaft inflationsbereinigt in den letzten 300 Jahren um 1,5% an.

Vermögen wuchsen um 4 bis 5% vor Steuern.

Zitat: 1978 verdiente der typische amerikanische Arbeitnehmer 48.078 Dollar brutto im Jahr, das oberste Prozent der Gesellschaft erhielt im Schnitt 390.000 Dollar. Heute bekommt der Arbeiter nur noch 33.000 Dollar, die Top-Verdiener dagegen 1,1 Millionen. Die 400 reichsten Amerikaner besitzen so viel wie die 150 Millionen Bürger ganz unten zusammen.

Nur Kriege und große Krisen helfen dabei, diese Entwicklungen mal wieder zu erschüttern.

Im Umkehrschluss: Wer Frieden will, muss für mehr Gerechtigkeit sorgen.

Auch ökologisch ist Dauerwachstum eine erbärmlich schlechte Strategie. Während Piketty eine Reichensteuer von 80% vorschlägt, würde ich noch weiter gehen und einfach die Zinsen auf Kapital abschaffen, wie es doch schon in der Bibel vorgeschlagen wird. Mehrwert sollte nur noch durch Arbeit generiert werden können, nicht aber durch Geld, das auf einem Konto liegt. Wenn dieses Geld immer weniger wert wird, weil der Geldinhaber nicht durch Arbeit neues Geld erwirtschaftet, ist das durchaus im Sinne der Allgemeinheit.

Letztens in der Prignitz am Lagerfeuer

Eine meiner Freundinnen hat ein Bauernhaus in der Prignitz gekauft. Jetzt kommen wir Medienheinis in Kontakt mit echten Menschen mit manchmal skurrilen Folgen. 

Es ist ja so, dass, wenn man in der Prignitz im Dorf im Garten ein Lagerfeuer macht, dann haben eigentlich alle anderen Anwohner das Recht, sich dazuzusetzen. So kam also der besoffene Bruder vom Nachbarn gegen 23 Uhr zu uns und meinte: “Ich setz mich jetzt mal zu euch.”

Nachdem wir lange und breit erfahren haben, dass seine Pelzmütze auf dem Kopf früher Bärenvotze hieß bei der NVA, zeigte er auf eine unserer anwesenden Freundinnen und meinte zu ihr: Die Vollschlanke da. (Er selbst natürlich trug einen veritablen Bierwanst vor sich her) 

Nun ist der Kontakt mit Landbevölkerung ohne auch nur ein Semester in Genderstudies manchmal eine echte Herausforderung. Es wäre weniger Culture Clash, in einem Tipi in der Mongolei zu sitzen, denke ich manchmal, wenn wieder einer Neger sagt. 

Ich habe jedenfalls dem besoffenen Bruder klar und deutlich erklärt, dass es nicht OK ist über die Figur eines anderen einen Kommentar abzulassen. 

“Man redet nicht über die Figur eines Menschen”, habe ich gesagt und ihm fest in die Augen geguckt. “Das ist nicht OK.” Er hat mich wirklich sehr offen und erstaunt angeguckt und das im Verlauf des Abends auch nicht mehr gemacht, obwohl er total blau war. Ich glaube zudem, er fand die Frau attraktiv. Von dieser Art des Balzverhaltens möchte ich Männern insgesamt abraten. Was erwarten die sich davon? Dass die Frau in ihre Arme fliegt, weil sie sie so abgewertet haben? Oder ist das eher die Denke “Ich hab eh keine Chance, da kann ich auch gleich so tun, als wollte ich auch keine?”

Häusliche Gewalt gegen Männer

Laut Polizeistatistik waren in Berlin 2001 bei häuslicher Gewalt 14,7 Prozent aller Tatverdächtigen Frauen. 2013 sind es schon 23,8 Prozent schreibt die TAZ heute. Häufig handele es sich bei den Anzeigen um Gegenanzeigen, d.h., die Frau hat ihren Mann wegen häuslicher Gewalt angezeigt, der Mann hat aber auch eine Schramme abgekriegt und reagiert mit einer Gegenanzeige. Dennoch ist das einzige Männerhaus in Berlin-Lichtenberg als Zuflucht für Männer, bei denen zuhause die Situation eskaliert immer gut gefüllt. Es wird also durchaus Betroffene Männer geben, die ernstlich Schaden befürchten müssen, wenn sie die heimische Wohnung nicht verlassen. Aus Jux und Dollerei ziehen weder Männer noch Frauen in ein Männer/Frauenhaus. 

Auch ich habe im Bekanntenkreis schon Frauen erlebt, die sich gegenüber ihren Partnern gewalttätig verhalten haben. agressionsgehemmte Männer dulden solche Behandlung manchmal auch dann, wenn sie körperlich eigentlich überlegen wären. Bei Frauen kommt das im Übrigen auch vor. 

Lesbenfriedhöfe und Unisex-Toiletten

Weil ich eine Lesbe bin werde ich jeden Tag gefragt, was ich von dem Lesbenfriedhof in Berlin halte. Die meisten fragen mich das mit empörten Nüstern und grinsenden Mündern. 

Der Journalist Henryk M. Broder in der Welt wiederum regt sich einen ganzen Artikel lang über Veganertum und Lesbenfriedhöfe sowie Genderfragen auf, die allesamt der Beweis sind, dass wir in Deutschland keine echten Probleme haben und römischer Dekadenz anheimgefallen sind. 

Nun bin ich weder besonders interessiert daran, auf einem Lesbenfriedhof begraben zu werden noch habe ich mich bisher dazu durchringen können, mich vegan zu ernähren. Auch finde ich es bisweilen anstrengend, mir die neuesten Formulierungen aus dem Bereich lesbisch, bi, transgender etc zu merken, da war mir das Vereinfachende schwul/lesbisch Etikett schon irgendwie lieber, auch wenn mir das Etikett nie recht passen will, egal was da drauf steht. Dennoch finde ich die Idee der Unisextoilette gut, denn ich sehe nicht ein, warum Menschen ständig außerhalb der Partnersuche als  Männer und Frauen etikettiert werden müssen. Wenn ich bei Amazon ein Buch bestelle oder mich bei Facebook anmelde, zögere ich jedes Mal, wenn mir diese Frage gestellt wird, weil mir persönlich diese Kategorisierungen schwer fallen. 

Vegane Ernährung wiederum kann eine Lösung für das Problem des Welthungers und der CO2-Belastung durch die Massentierhaltung sein. Durchaus keine Luxusprobleme, wie ich finde. 

Herr Broder bewegt sich also mit seinen Ansichten im Bereich des Wohlfühl-Populismus, der besonders die Mehrheit der Currywurstesser und heterosexuell Empfindenden anspricht. Man spürt die Probleme eben nicht, wenn sie einen nicht betreffen. Im Übrigen fände ich es auch wichtiger, den Mindestlohn für alle und jeden auf 10 Euro zu erhöhen und heute schon einzuführen, die Bundeswehr abzuschaffen und mehr direkte Demokratie zuzulassen. Aber eine Unisex-Toilette oder ein Lesbenfriedhof ändern nichts daran, dass die großen Ziele ebenfalls ihren Platz in meinem weder besonders femininen noch besonders maskulinen Leben behalten.  

Buchempfehlung: Eine Tonne für Frau Scholz

Frauenfiguren in  Romanen sind häufig überhaupt nicht alltagstauglich. Sie haben Sorgen, die keine Frau hat, die ich kenne und kümmern sich aufopferungsvoll um Kind und Kegel oder gleich um den Weltfrieden. Ganz anders Nina Krone, die Protagonistin des neuen Romans von Sarah Schmidt. Über Sarah muss man vielleicht ein wenig erzählen, sie ist gewählte Kotti Queen (Königin vom Kottbusser Tor) und seit 20 Jahren Teil der Lesebühne “Frühschoppen”, wo sie als einzige Frau neben Autoren wie Horst Evers und Jürgen Witte die Stellung hält. So ist es also auch kein Wunder, dass ihre Protagonistin Nina Krone eine echte Berlinerin ist, die das Leben durchaus auch kritisch sieht. Mit Nina Krone hat Sarah Schmidt eine Frauengestalt geschaffen, die darüber sinniert, dass die Drogen im Alter nicht mehr so wirken wie früher, die aber dennoch gelegentlich mal ein Näschen nimmt. Eine Protagonistin, die es wagt, auch über ambivalente Gefühle zu Kind und Mann zu berichten. Und eine Protagonistin, die in der älteren Frau Scholz die eine Etage über ihr wohnt ihre misanthropische Meisterin findet. Eine Berlin Roman für Erwachsene ist das, der mit Erwartungen  bricht, grundehrlich und dennoch sehr witzig ist.

Wenn ihr das Buch über diesen Link bestellt, hat die Lesbomatin auch was davon und wird steinreich.

Eine Tonne für Frau Scholz

Lanz ab!

Ein Tusch! Markus Lanz erklärt das Ende von “Wetten, dass…” 

Endlich sind wir ihn los, diesen profillosen Reifen, diesen Moderator Albtraum, diesen Schleimer. Die Wahrheit ist aber: Nicht nur im ZDF Fernsehen gibt es einen Markus Lanz, sondern auch in vielen deutschen Unternehmen ist dieser Typus weit verbreitet. Der Typ, der einfach am besten einen Anzug ausfüllt, immer schön grinst, mit inhaltsleeren Positivismen um sich wirft und auf der Webseite des Unternehmens eine passable Figur macht. Der Typ, der nichts im Hirn haben muss, damit er befördert wird und der Chef ihn mag. Der Typ, der unaufhaltsam in den Vorstand drängt. Der Typ, dem das System immer Sahne in den Ar*** geblasen hat und der deshalb nie auf einen kritischen oder reformatorischen Gedanken gekommen ist. Der Typ wie ein Blondinenwitz mit Krawatte. Der Typ, der wie ein Schnittmuster für jede Art von hochdotiertem Job zu sein scheint, bei dem man mit Plattitüden halbwegs über die Runden kommt. Wie gerne möchte ich die Markus Lanze in unserer Wirtschaft von ihren Chefsesseln befördern und darin ein paar Frauen vom Schlage etwa einer Ina Müller sehen. Das ZDF ist erst der Anfang, lasst uns jetzt einfach weitermachen..

Jungs sind Spitzenleister

Es ist mal wieder Pisa-Studien Zeit. Doch erstaunlich, wurden vor kurzem noch die Jungs als gebeutelte Schulversager geschimpft, dürfen Chauvinisten jetzt wieder Hoffnung schöpfen: In allen 44 teilnehmenden Ländern erzielen Jungs maßgeblich häufiger Höchstleistungen als Mädchen. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern für alle 44 Länder, in denen die Studie durchgeführt werden. Francesco Avvisati, einer der Autoren der Studie schlussfolgert daraus, dass wir darüber nachdenken sollten, ob wir Jungen und Mädchen gleichermaßen zu Spitzenleistungen motivieren.

Natürlich tun “wir” das nicht. Jungs, die in einem Fach besonders begabt sind, werden bewundert. Mädchen nur, wenn dieses Fach auch mädchenhaft genug ist. Im Bodenturnen und textilen Werken dürfen Mädchen gerne gut sein. In Mathe und Physik sind die Lehrer meist männlich und auf der Suche nach geeigneten männlichen Ausnahmetalenten, in denen sie sich selbst wiedererkennen. Diese Tatsache dürfte doch wohl jedem Menschen klar sein, der längere Zeit auf einem Gymnasium verbracht hat. Ich hatte in 8 Jahren keine einzige Mathe oder Physiklehrerin, bin eine absolute Mathe-Versagerin und habe meinen höchsten IQ (sehr deutlich überdurchschnittlich) in Mathe und logischem Denken.

Aufschlussreicher als wissenschaftliche oder journalistische Vermutungen zu diesem Thema sind die Kommentare der Menschen zum Artikel, bsw im Spiegel. Insgesamt sind die meisten erleichtert, dass ihr Weltbild bestätigt wird. Und die meisten hochbegabten Mädchen werden klug genug sein, nicht ihr gesamtes Umfeld gegen sich aufzubringen oder andere darauf aufmerksam zu machen, dass sie anders sind.

Nur in einer Hinsicht glaube ich, dass Männer und Frauen unterschiedlich begabt sind, nämlich im Bereich des Quartett-artigen Spezialwissens. Ich kenne ausschließlich nur Männer, die technische Spezifikationen oder Fußballergebnisse herbeten können, um anderen zu beweisen, dass sie mehr “wissen”. Diese Art der Klugscheißerei liegt den meisten Frauen nicht, weshalb sie sich dieses Auswendiglernen häufig auch sparen. Würde es allerdings eine andere Art der Belohnung geben, als einfach nur der größte Besserwisser zu sein, würden Frauen sicher auch in diesem Feld gleichziehen.

Ein paar der typischen Feedbacks auf die Pisa-Studienergebnisse zu Spitzenleistungen, welches Mädchen von 9-13 Jahren möchte sich gegen diese Woge an Gewissheit stemmen? Ich habe übrigens einfach nur die ersten paar kopiert, der Kanon ist unisono.

“Tja, um mögliche falsche ansätze in der bildung zu korrigieren, müssten man endlich mal die pseudowissenschaft “gender studies” vom campus jagen und anerkennen, dass die geschlechter von natur aus verschieden sind. seit etwa 3 milliarden jahren gibt es zwei geschlechter. außer den eleven von judith butler sieht jeder vernunftbegabte mensch ein, dass das seine spuren hinterlässt.”

“Pisa-Ergebnisse: Jungs sind besser als Mädchen” Sowas aber auch!”

“Wann akzeptiert die Gesellschaft endlich, dass wir nicht alle gleich sind?! Der “Unterschied” wird auf jeden Fall wieder ausgeglichen, wenn weibliche Erdenbewohner in den für sie von der Evolution vorgesehenen “Fächern” geprüft würden!”

“Eine theorie wieso es bei männern in einer ganzen reihe von biologischen merkmalen eine größere bandbreite gibt ist die tatsache, dass in der evolution extreme weniger nachteile für den fortbestand der art haben als bei frauen: während jede frau zum austragen der kinder beiträgt, ist für die zeugung nicht jeder mann notwendig. Extreme ausschläge nach unten sind bei den männern leichter zu verkraften als bei den frauen-nur für die gesamtheit natürlich.:-) daher bei den männern bei vielen merkmalen die größere bandbreite.”

“Aha. Eine Studie führt zu einem Ergebnis, das als “political incorrect” gelten könnte – und schon fragt man “warum”? Ein solcher Zustand muss gändert werden, am besten durch individuelle Förderung. Warum es nicht einfach als gegeben hinnehmen, dass Leistung geschlechterspezifisch anders verteilt ist? Weil es auch der Quote in Daxvorständen widerspräche?”

“Es ist ein alter Hut, dass Jungen häufiger Spitzenleistungen erzielen als Mädchen. Gleichzeitig gibt es auch mehr Jungs mit niedrigerem IQ. Der Durchschnitt ist ähnlich, nur die Glockenkurve der Intelligenzverteilung hat eine andere Form. Wieso kann man diese Fakten nicht akzeptieren?”

Die einzige These die nicht vorkommt ist…die These, dass Jungs einfach von Natur aus im Schnitt etwas schlauer sind als Mädchen. Dabei ist das – neben den anderen Erklärungsversuchen – eine Hypothese die ebenfalls nicht fern liegt. Wird die These aus falsch verstandener politischen Korrektness unterschlagen? Namhafte Untersuchungen (Paul Irwing und Richard Lynn, 2010) haben diese These nicht gescheut und für die plausibelste Erklärung gehalten. Hier einige Beispiele Bei IQ Tests wird immer wieder beobachtet, dass absolute Spitzenwerte sehr selten von Frauen erreicht werden, dafür aber auch die niedrigen Werte häufiger von Männern erreicht werden, als von Frauen. Der Durschnitt der Werte der Männer liegt im Schnitt höher, obwohl bestimmte Fragen, die Frauen typischerweise besser lösen als Männer ohnehin in IQ-Test einen höheren Anteil ausmachen, als Fragen, die Männer leichter lösen können. Im Schach befindet sich nur eine Frau (Judith Polgar) unter den Top 100 Schachspielern. Gemessen am Anteil der Schachspielerinnen müssten es 23 sein. Man kann festhalten, es gibt eine höhere Varianz bei Männern und Spitzenwerte werden kaum von Frauen erreicht.”