Schlagwort-Archiv: Lesbisch

Die Bahn hätte sich nicht mit mir anlegen sollen

24 Sep

Tja, wie der Zufall will machte der Deutschlandfunk eine Sendung über die Deutsche Bahn AG und die Lesbomatin war nicht faul und hat sich als Interviewpartnerin zur Verfügung gestellt. Die 151,00 Euro Mahnkosten für ein nie bestelltes Bahncard-Abo dürften sich jetzt amortisiert haben, denn ich hab bestimmt fünf Minuten gesprochen und wenn man das in Anti-Werbegeld umrechnet, hat sich die Investition für mich gelohnt. Was das wieder kostet, den miesen Ruf zu verbessern sieht man ja bsw. auch bei Schlecker. Der neue Claim “For you. Vor Ort.” täuscht auch nicht über jahrelange Miesbehandlung der Mitarbeiter hinweg, sondern zeigt im Gegenteil, dass sie ihre Kundschaft nach wie vor für komplett verblödet halten. Die Rache der kleinen Lesbe, hat natürlich nix mit “lesbisch sein” zu tun, ich hoffe, ihr verzeiht mir dieses kurze Politi- und Polemisieren. Ach, und demnächst sag ich dann mal was über die Piratenpartei, die ja leider keine Frauen aber ziemlich viel Erfolg hat, derzeit.

Auch noch ein schöner Artikel zum Thema: http://www.welt.de/reise/article6226228/Bahncard-Abo-kann-leicht-zur-boesen-Falle-werden.html

The kids are all right

12 Dez

 

 

 

 

 

Gestern hab ich es mir im Bett vor dem Laptop gemütlich gemacht und mir “The kids are all right” reingezogen. Eine Komödie über eine lesbische Familie. Nachdem die Kinder bald volljährig sind interessieren sie sich für ihren Samenspender und nehmen über die Samenbank Kontakt mit ihm auf.

Man bemerke das Wortspiel des Filmtitels, das darauf hinweist, dass die Kids trotzdem alle nicht homo sind, sondern all right anstatt alright. Wenn ich mich irren sollte, dann andere Anglisten bitte vor.

Die beiden Mütter sind natürlich zunächst wenig begeistert über den Testosteron-gesteuerten Familienzuwachs. Der Film ist an vielen Stellen sehr treffsicher und witzig. Fein die Szene, in der die beiden Damen sich Schwulenpornos reinziehen. Das beweist tiefe Einsicht in die lesbische Welt, die man aus anderen Filmen mit lesbischen Protagonistinnen eher nicht gewohnt ist. (Gibt es eigentlich auch Schwule, die sich Lesbenpornos anschauen, fragte ich mich sofort im Stillen?!?)

Die Beziehung der beiden älter werdenden Frauen ist allerdings so sexy wie eine Dose Bohnen und von gegenseitiger Bemutterung abgewürgt. Das kann allerdings auch Heten in langjährigen Beziehungen passieren und ist eigentlich nichts Außergewöhnliches. Ärgerlich an dem Film ist, dass der einzige Sex mit Leidenschaft von heterosexueller Art ist. Dies kann aber auch an den beiden Schauspielerinnen liegen, denen man das Lesbischsein im Umgang miteinander nicht wirklich abkauft. Da knistert wirklich gar nichts.

Wie man sich aus Gründen der Dramaturgie denken kann verliebt sich eine der Lesben in den Samenspender und landet auch mit ihm in der Kiste, wo es hoch hergeht, vor allem im Vergleich mit den verklemmten Bemühungen mit ihrer Frau.

Eine ewig ungeklärte Frage bleibt, warum die Dame trotz dieser Umstände zu ihrer Lebensgefährtin zurückkehrt, wahrscheinlich wollte man dann doch eine etwas zukunftsfähigere Komödie drehen und die lesbischen Kinogängerinnen nicht vor den Kopf stoßen. Aus der Geschichte heraus erschließt sich mir diese Logik jedoch nicht, denn warum sollte man guten Sex gegen schlechten Sex eintauschen? Wegen des top-eingerichteten Hausrats vielleicht? Dem Kingsize-Ehebett und dem geregelten Eheleben? Heißt Liebe, auf Spaß zu verzichten?

Fazit: Trotzdem ein empfehlenswerter Film, der einer einen amüsanten Nachmittag bescheren kann.

Symbiose

22 Nov

Ein wichtiges Kennzeichen der lesbischen Beziehung ist die Symbiose. Ist bei Heterosexuellen ist schon die unterschiedliche Interessenlage häufig der Grund, warum man nicht mehr Zeit als nötig miteinander verbringt, fällt dieser Schutz vor zuviel Nähe bei Lesben flach. Sie gucken beide Fußball, beide L-World, beide “The Kids are alright”. Warum also Zeit getrennt verbringen? Da spielt man doch lieber zusammen Siedler, fährt zusammen Mountainbike und kocht zusammen vegan. Doch eh man sich versieht, hat man dann ein Problem: Den gleichen Haarschnitt, die gleichen Klamotten, das gleiche Spiegelbild und vor allem..keinen Bock mehr aufeinander.

Deshalb ist es ratsam, sich auch in einer sehr harmonischen Partnerschaft bisweilen dazu aufzuraffen, die eine oder andere Zeiteinheit getrennt zu verbringen, denn nur so kann man sich auf ein Wiedersehen freuen.

Denkt zumindest die Lesbomatin

Lesbischer One-Night Stand

2 Mar

Wie lange dauert ein lesbischer One-Night-Stand?

Antwort: Zwei Jahre.

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