Also, ich habe Freunde, die schwören Stein und Bein, wer nicht alles schwul ist in der Nationalmannschaft. Ulrike Folkerts, die wenn ich mich recht erinnere auch ziemlich lange gebraucht hat, um sich zu outen, riet jetzt ebendiesen, ihr Schwulsein besser für sich zu behalten, weil die Zeit noch nicht reif wäre und sie damit nur Schwierigkeiten bekommen würden in der Macho-Welt des Fußballs.
Da schlägt’s doch echt mal wieder 13. Wenn halt alle die Klappe halten, dann bleibt es natürlich beim Alten. Ich könnte mir aber vorstellen, dass gerade ein erfolgreicher schwuler Fußballstar oder auch gerne mehrere sehr viel für die Gleichstellung tun könnten, denn vorbei wäre es dann mit fiesen Vorurteilen, dass Homos unsportlich wären und zu doof, einen Ball zu treffen.
Ja, Fußballfans, der Ball ist rund und nicht nur Heteros treten drauf, so viel ist sicher. Und was sich alles in der Dusche abspielt, dass weiß nur Jogi Löw allein. Etwas weniger Identifizierung mit den Fußballheroen kann im übrigen nicht schaden, vielleicht legt sich so die weit verbreitete Testosteron-Psychose, die Heteromänner davon überzeugt, dass sie mit 40 Kilo Übergewicht und 7 Bier intus den Ball besser versenkt hätten als Philip Lahm?
Schwuler Fußballer
31 MaiHeute las ich
6 DezHeute las ich einen Artikel auf einer schwul-lesbischen Seite, auf der sich ein Autor gegen Diskriminierung verwahrte. Es sollte vor einem Club gewarnt werden, indem die Homos Eintritt zahlen mussten, die “Normalen” aber nicht. Der schwulenbewegte Autor, eine Drag-Queen DJane, die an dem Abend aufgelegt hatte, schrieb wirklich, die “Normalen”.
Da hat die Lesbomatin sich beim Lesen die Äuglein gerieben. Auch wenn man nicht Luise F. Pusch heißt, ist das schon ein wenig skurril, na ja.
Ist die Kritik an Westerwelle homophob?
29 NovNeuerdings frage ich mich als äußerst FDP-kritische Lesbomatin, ob die ungezügelte Kritik an unserer Schwesterwelle auch homophobe Züge trägt. Keinem anderen deutschen Politiker und keiner anderen deutschen Politikerin weht ein solch kühler Wind entgegen wie unserem Außenminister. Man mag Westerwelle ja unsympathisch finden, aber etwas verwundert es ja doch, dass er sein Fett so hochprozentig abbekommt. Von einer Gruppe bei Facebook die sich “Westerwelle, noone can reach me the water” nennt bis zu den amerikanischen Freunden, die ihm Inkompetenz in der Außenpolitik bescheinigen: Keiner lässt ein gutes Haar an Guido. Da kann man Frau Künast nur raten, ihr Privatleben für sich zu behalten.