Teil 2: Simi und Ruth wollen ein Baby

Simi hat neuerdings einiges zu knabbern. Ihr kleiner Laden wirft gerade so viel ab, dass man davon Leben kann, aber noch ein Kind ernähren? Und wenn das nicht klappt mit Ruth, dann müsste sie sogar Alimente zahlen. Sind Kinder der sichere Weg in den Ruin? Oder lähmt man sich nur, wenn man zuviel über alle Lebensrisiken nachdenkt?
Jedenfalls haben die beiden jetzt einen FERTILITÄTSMONITOR zuhause stehen. Das Ding zeigt an, wann Ruths fruchtbarste Tage sind, dann darf der Cousin kommen und spenden. Na, hoffentlich funktioniert das Ding.
Der Cousin hat schon angeboten, bei Ruth eine Reiki-Massage zu machen zur Erhöhung der Fruchtbarkeit. Das wurde aber erstmal dankend abgelehnt. Simi hat gesagt, wenn jemand eine Fruchtbarkeitsmassage bei ihrer Freundin macht, dann nur sie selbst. Oh Mann, da kommen Fragen auf, die möchte ich gar nicht gestellt bekommen. Aber wenn’s hilft…

Teil 2: Simi und Ruth wollen ein Baby

Teil 1: Simi und Ruth wollen ein Baby

Gerade bin ich ganz nah dran an der lesbischen Familienplanung. Eine meiner engsten Freundinnen möchte mit ihrer Partnerin ein Kind. Sie haben lange überlegt, wer der Vater sein soll? Ein Freund? Eine Samenbank? Jemand aus der Familie?
Jetzt haben sie sich für Letzteres entschieden. Ein Cousin hat sich bereiterklärt, seinen Samen zu spenden.
Das Sperma ist auch einwandfrei, Nichttrinker, Nichtraucher, nun zahlt sich aus, was man als Partylesbe jahrelang für eine indiskutable Lebensführung hielt.
Allerdings, die queere Familienplanung ist leider nur wenig sexy, das muss man schon sagen: Heteros haben es einfach leichter.

Da man nicht besoffen in die Kissen hüpfen kann, muss man viel zu viel reden und nachdenken, bevor man zur Tat schreiten kann. Und dann sind da auch die unterschiedlichen Vorstellungen des Spenders und der Spendenempfängerinnen. Gar nicht so leicht, wenn Spender zwar überall irgendwie mitreden, aber auf keinen Fall Verantwortung übernehmen wollen. Für soviel Umgang mit männlichen Befindlichkeiten wäre ich schon wieder zu lesbisch.

Aber ich bleib am Ball und berichte gerne von der Front der queeren Familienplanung.

Teil 1: Simi und Ruth wollen ein Baby

Ted Bundy mag keine Hardcore-Pornos mehr

Bisher hab ich über die PorNO-Kampagne der EMMa eher gelächelt. Gestern hab ich ein Interview mit dem Serienmörder Ted Bundy gesehen, in dem er behauptet, ohne Hardcore-Pornos in der frühen Pubertät wäre er kein Serienmörder geworden. Natürlich kann man sagen, so ein Serienmörder sucht ja immer eine Ausrede für seine Taten. Aber warum sollte man seine Aussage grundsätzlich in Zweifel ziehen?
Der Typ hat mindestens 30 Frauen umgebracht und ein Kind. Sicherlich ein schwer gestörter Sadist. Nun ist die Frage, suchen gestörte Sadisten Pornos wo immer sie sie finden, um sich daraus ihr Weltbild zurechtzuzimmern und sich sexuell zu erregen oder überschwemmen Pornos die Welt und bringen gestörte Menschen erst auf die Idee, sich derartig abzureagieren?

 

Ted Bundy mag keine Hardcore-Pornos mehr

Pilotinnen vor

Die EMMA empfiehlt Fluggesellschaften in Zukunft Frauen als Pilotinnen einzustellen, denn Frauen neigen erwiesenermaßen wesentlich seltener zum erweiterten Suizid als Männer. Ich als Lesbomatin bin ja nicht immer mit der EMMA einer Meinung, aber wenn es so sein sollte, wie immer behauptet wird, nämlich dass die/er geeignetste Berwerber/in zum Zug kommt, dann wundert es einen schon, dass einem nicht die Kerle die Drinks servieren und die Frauen am Steuerknüppel sitzen. Trotzdem EMMA: Der Zeitpunkt für diese Forderung war schon ein wenig unpässlich, da warten wir demnächst aber mal 14 Tage ab, bevor wir solche Ereignisse instrumentalisieren. Gleiches gilt allerdings für die Zeit, die auf ihrer Titelseite den Mythos hat abstürzen lassen. Ebenfalls ziemlich geschmacklos. Deshalb: Herzliches Beileid allen von diesem Unglück betroffenen. Und die unbetroffenen Betroffenen sollten gelegentlich einfach mal die Fresse halten. (Bildquelle: Zeit)

Bildschirmfoto 2015-03-29 um 16.09.08

Pilotinnen vor

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Das Nordsternchen hat hier gebeichtet, dass sie schon länger Singlelin ist, warum also nicht diese Plattform nutzen, um der Liebe eine Chance zu geben, schließlich ist die Lesbomatin die Inka Bause der Blogwelt.
Also, greift zu, schreibt, postet, tut, macht: Intersexuelle Landlesbe mit starkem Auto Tick und ohne Kinderwunsch, die es mag es wenn man ihr hinterherschaut und sich entsprechend kleidet sucht
eine zukünftige Partnerin: min. 1,80 groß, sie sollte drüberstehen wenn Nordsternchen auffällt und sie muss dieselbe faszinieren können. Das gewisse Etwas muss da sein, das Funkeln in den Augen…

Holt euch den Stern vom Himmel!

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